Poetry Slam ist ein literarisches Wettbewerbsformat, dass seit den 90ern unaufhaltsam die Kunst- und Kulturszene erobert. Gründe hierfür sind die
Diversität der Auftretenden und ihrer Beiträge, die Anpassungsfähigkeit des Formats an Themen, Stile, Ereignisse und die simplen Regeln:

  1. Der Text muss selbstgeschrieben sein
  2. Verkleidungen und andere Hilfsmittel der Performance, sind verboten
  3. Es gibt ein Zeitlimit(zwischen 5 und 7 Minuten)
  4. Respect the Poet*

Zur literarischen Gattung, der Stimmung des Textes, dem Thema u.ä. gibt es keine Vorgaben**, weshalb die Veranstaltungen sehr abwechslungsreich sind. In der Regel findet der Poetry Slam als Wettbewerb statt, das Publikum gibt per Punktetafel, Applaus oder mit anderen Mitteln eine Wertung ab und entscheidet, welche KünstlerInnen in einer weiteren Runde gegeneinander antreten, um schließlich die SiegerIn oder den Sieger des Abends zu ermitteln.

Der Hessenslam, die Landesmeisterschaft Hessens im Poetry Slam, findet aufgrund der hohen Zahl Teilnehmender(32) an drei Abenden statt. Alles weitere hierzu unter dem Menüpunkt Das Festival

*Diese Regel richtet sich an das Publikum. Es wird nicht gebuht, es fliegen keine Gegenstände auf die Bühne. Das Publikum entscheidet nicht über die Qualität der Kunst.
**Ausnahme bilden Sonderveranstaltungen, die explizit auf ein Thema oder eine Gattung festgelegt sind.

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